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Der Ausfuhrverantwortliche in der Geschäftsführung - Risikomanagement und Organisation


Der Ausfuhrverantwortliche in der Geschäftsführung - Risikomanagement und Organisation
Exportkontrolle ist Chefsache! So lautet die in Deutschland geltende Regel bezüglich der Haftung der Geschäftsleitung. Geschäftsführer und Vorstände haften demnach persönlich für Verstöße gegen das Außenwirtschaftsrecht, die aus organisatorischen Defiziten des Unternehmens resultieren. Diese Haftung kann auch nicht delegiert werden. Die Sanktionen sind gravierend. Auch kleine Verstöße werden mit empfindlichen Geldbußen und in Einzelfällen mit Geld- und Freiheitsstrafen gegen die Verantwortlichen bestraft. Darüber hinaus drohen der Verlust von Exportprivilegien, Existenz bedrohende Verfallsanordnungen und Genehmigungswiderrufe.

Die Geschäftsleitung hat hierbei vier Kernpflichten: die Organisations-, die Personalauswahl-, die Informations- und die Überwachungspflicht. Diese Pflichten und ihre Erfüllung müssen nachweisbar in die innerbetriebliche Exportkontrolle integriert werden. Nur dann gelingt es, eine Sanktionierung für Verfehlungen abzuwenden oder zumindest zu reduzieren. Aktuelle Urteile belegen, dass Unkenntnis nicht vor Strafe schützt und die Haftung für Compliance von den Behörden und Gerichten sehr weit verstanden wird. Daher sind ein Risikomanagement und eine Organisation für die innerbetriebliche Exportkontrolle für die Geschäftsleitung eines Exportunternehmens unerlässlich.
Seminarziel:   Die Teilnehmer erfahren, inwieweit die Geschäftsführung für die innerbetriebliche Organisation der Exportkontrolle persönlich haftet, wie die Kernpflichten in der innerbetrieblichen Exportkontrolle umgesetzt werden können und wie Risiken vermieden werden können. Maßnahmen zur persönlichen Enthaftung von Ausfuhrverantwortlichen werden vorgestellt.
Inhalt: • Voraussetzungen und Funktion des Ausfuhrverantwortlichen
• Welche Unternehmen benötigen einen Ausfuhrverantwortlichen?
• Die vier Kernpflichten des Ausfuhrverantwortlichen
• Rechtsgrundlagen und Benennung beim BAFA
• Innerbetriebliche Organisation
• Der Exportkontrollbeauftragte und Exportverantwortliche
• Die Arbeits- und Organisationsanweisung zur Exportkontrolle
• Risikovermeidungsstrategien
Zielgruppe:   Die Zielgruppe sind Geschäftsführer und Vorstände exportierender Unternehmen, sowie gegebenenfalls deren Exportabteilungsleiter. Tandem-Anmeldungen erhalten in diesem Seminar 10% Rabatt. Beispiel- oder Problemfälle aus Ihrer täglichen Praxis können bis eine Woche vor der Veranstaltung eingereicht werden!
Termin:
18.09.2019

Zeit: 13:00 - 17:00 Uhr
Ort: Arcotel Camino
Heilbronner Straße 21
70191 Stuttgart
Referent: Rechtsanwalt Prof. Dr. Philip Haellmigk ist Inhaber und Leiter einer national und international tätigen Kanzlei mit Spezialisierung auf die Bereiche Außenhandel, Exportkontrolle, Compliance
Kosten: 470,00 Euro zzgl. MwSt.
Anmeldeschluss:  03.09.2019


Kontakt
Name: Faye Schikofsky
Telefon: 0711/2005-1364
E-Mail: faye.schikofsky@ihk-exportakademie.de
Name: Marlene Schuppel
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