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Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) - Herausforderungen für das Risiko-Management deutscher Mittelständler in der internationalen Lieferkette


Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) - Herausforderungen für das Risiko-Management deutscher Mittelständler in der internationalen Lieferkette
Deutsche Unternehmen nutzen die Chancen und profitieren von der internationalen Arbeitsteilung durch ihre Export- und Importgeschäfte in erheblichem Umfang. Dabei sind sich die meisten der ökonomischen Bedeutung einer verantwortungsvollen Unternehmensführung im internationalen Geschäft bewusst.

Allerdings stoßen einzelne Betriebe, die die meist komplexe Lieferkette beeinflussen wollen, häufig an ihre Grenzen. Mit Hilfe des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) möchte die Bundesregierung die von den Vereinten Nationen 2011 verabschiedeten Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte umsetzen und international anerkannte Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards stärker verankern. Der Plan sieht ein Unternehmens-Monitoring vor, das derzeit erhoben wird (2018 - 2020). Geprüft wird, ob mindestens die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten bis 2020 menschenrechtliche Sorgfalt in ihre Unternehmensprozesse (Wertschöpfungs- und Lieferketten) in angemessener Weise integrieren.

Als Lieferanten von Großunternehmen stehen damit auch KMU vor großen Herausforderungen. Zwar richtet sich das NAP-Monitoring ebenso wie andere bereits gesetzlich verankerter Regelungen im Zusammenhang mit Corporate Social Responsibility (CSR) an Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern, diese achten dadurch aber auch verstärkt darauf, dass auch ihre kleinen und mittelständischen Lieferanten ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden - und verlangen entsprechende Auskünfte darüber. Somit ist das Thema CSR für kleine und mittelständische Lieferanten bei einer Neubewertung durch große Kunden Risiko und Chance zugleich.
Seminarziel:   In unserem Forum diskutieren Experten zum Thema Unternehmerische Verantwortung über die Umsetzung der Forderungen des Nationalen Aktionsplans in den Wertschöpfungs- und Lieferketten und stellen Best Practice Beispiele vor.
Inhalt: 09:30 Uhr Begrüßung
Tassilo Zywietz, Geschäftsführer IHK-Exportakademie GmbH

Moderation und Einführung
Dr. Daniela Simpson

10:00 Uhr Aktueller Stand des NAP-Monitoring
Katharina Hermann, NAP Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte in der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE)

10:30 Uhr Best Practice: Umgang mit CSR-/NAP-Thema in einem regionalen Unternehmen mit mehr als 500 MitarbeiterInnen
Andreas Mayer, Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

11:15 Uhr Kaffeepause

11:30 Uhr Nachhaltiges Lieferkettengestaltung in KMU: Projektbeispiel der Brugger GmbH
Thomas Brugger, Brugger GmbH Magnetsysteme
Lutz Berners, Geschäftsführer, Berners Consulting GmbH

12:30 Uhr Mittagessen mit Networking

13:15 Uhr Fördermöglichkeiten für mittelständische Unternehmen
Diana Kraft-Schäfer, Beraterin Entwicklungszusammenarbeit / EZ-Scout der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

13:45 Uhr Was bieten die NAP-Branchendialoge?
N.N., Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

14:15 Uhr Podikumsdiskussion: Deutsche Mittelständler in der internationalen Lieferkette - Herausforderungen für das Management bei der Gestaltung eine
verantwortungsbewussten Wertschöpfungskette.

15:00 Uhr Abschluss und Netzwerkmöglichkeiten bei einem Nachmittagsimbiss
Zielgruppe:   Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter von KMU mit Verantwortung im Bereich Lieferkettenmanagement oder Nachhaltigkeit
Termin:
14.11.2019

Zeit: 09:30 - 16:00 Uhr
Ort: ECOINN - das Umwelthotel am Campus
Kanalstraße 14-16
73728 Esslingen
Kosten: 590,00 Euro zzgl. MwSt.
Anmeldeschluss:  24.10.2019


Kontakt
Name: Faye Schikofsky
Telefon: 0711/2005-1364
E-Mail: faye.schikofsky@ihk-exportakademie.de
Name: Marlene Schuppel
Telefon: 0711/2005-1396
E-Mail: marlene.schuppel@ihk-exportakademie.de
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