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Fokus Warenursprung und Präferenzen - 3tägiges Intensivseminar


Fokus Warenursprung und Präferenzen - 3tägiges Intensivseminar
Nutzen Sie die Chancen präferenzbegünstigter Im- und Exportprozesse? Drei wichtige Schritte können zu Zollersparnis durch Freihandel führen: 1. Prüfung: Können Sie mit Ihren Waren von einem Präferenzabkommen mit einem Drittland profitieren? 2. Nachweisverwaltung: Haben und verwalten Sie bereits Präferenznachweise wie Lieferantenerklärungen oder Präferenztexte auf der Rechnung? 3. Kalkulation: Auf Basis der Erzeugnisse mit aktuellen Stücklisten muss die Präferenz kalkuliert werden. Gerne begleiten wir Sie bei diesen drei Schritten und zeigen aktuelle Entwicklungen auf, die für Sie von Bedeutung sein können.
Seminarziel:   Unser dreitägiger Intensivkurs thematisiert neben den rechtlichen Grundlagen ausführlich die Organisation in der betrieblichen Praxis. Anhand vieler Fallbeispiele werden die Vorgaben illustriert und erarbeitet.
Inhalt: 1. Tag: Freihandel und (nicht-)präferenzieller Ursprung
• Einführung Freihandel (Geschichte und Wirkung)
• Ursprungsarten: Unterschiede von made-in, nicht-präferenziellem (handelspolitischem) und präferenziellem Ursprung
• Die Bedeutung des handelspolitischen Ursprungs
• Ursprungsbestimmung und Nachweisführung beim nicht-präferenziellen Ursprung
• Grundidee Präferenz
• Nachweiskette und Ursprungsnachweise
• Lieferantenerklärungen (LE und LLE)
• Inhaltliche Richtigkeit bei Lieferantenerklärungen: Worauf muss man achten?
• Ausblick: So kann man Ursprungsnachweise IT-unterstützt verwalten

2. Tag: Präferenzen kalkulieren
• Hintergrund Präferenzen und Freihandelsabkommen
• Arten der präferenziellen Nachweise (EUR.1, UE auf Rechnung, Form A/REX u.a.)
• Handelswaren, Warenzusammenstellungen, Erzeugnisse und Mischbezug
• Lohnveredelung, Minimalbehandlung und Regelkunde
• Listenregeln: Verarbeitungs- und Werteregeln (inkl. Allgemeine Toleranz)
• Rechenbeispiele mit Praxisbezug
• Spezialfälle: Baugruppenkalkulation und Kumulierung
• Möglichkeiten der IT
• Abschließender Vergleich: Präferenzieller und nicht-präferenzieller Ursprung

3. Tag: Aktuelle Fragen aus der Praxis
• Ursprungsmanagement in der Praxis – ein Erfahrungsvergleich
• Betriebliche Organisation, Aufbewahrung, Arbeits- und Organisationsanweisung
• Ermächtigter Ausführer: Merkblatt EA, Antrag, Bewilligung und Privilegien bei der Ursprungserklärung auf der Rechnung
• Registrierter Exporteur (REX): Grundlagen und Merkblatt
• Digitale Möglichkeiten bei der Lieferantenerklärung
• Wie der Brexit die Ursprungskalkulation beeinflussen kann
• WTO und die Bedeutung weltweiter Handelsorganisation
• Amerika (CETA), Asien (JEFTA) – was sind die Blaupausen für neue Abkommen?


- Änderungen vorbehalten -
Zielgruppe:   Export- und Zollfachkräfte, die vertiefte Kenntinisse zur komplexen Thematik Warenursprung und Präferenzen erlangen möchten.
Termin:
04. - 06.11.2019

Zeit: jeweils 9:30 - 17:00 Uhr
Ort: IHK Region Stuttgart
Jägerstraße 30
70174 Stuttgart
Referent: Marc Bauer leitet das Referat Internationaler Warenverkehr der Abteilung Außenwirtschaft und Dienstleistungen der IHK Region Stuttgart.
Sabine Fromkorth ist verantwortlich für Zoll, Außenwirtschaftsrecht und Exportkontrolle bei der Hansa Armaturen GmbH.
Philipp Geiger, Betriebswirt (int.BBA), seit 2007 als Softwaretrainer und Referent im Bereich Logistik und Außenhandel bei AEB SE, Stuttgart.
Carsten Bente, Senior Consultant, Global Trade & Risk Management
Kosten: 1.170,00 Euro zzgl. MwSt.
Anmeldeschluss:  11.10.2019


Kontakt
Name: Faye Schikofsky
Telefon: 0711/2005-1364
E-Mail: faye.schikofsky@ihk-exportakademie.de
Name: Marlene Schuppel
Telefon: 0711/2005-1396
E-Mail: marlene.schuppel@ihk-exportakademie.de
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