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Fokus Exportkontrolle - 3 tägiger Intensivkurs


Fokus Exportkontrolle - 3 tägiger Intensivkurs
Exportkontrolle reicht in jedes Geschäft hinein - so ist ein Sanktionslisten Screening auch im Inland bei jedem Geschäftskontakt durchzuführen. Bei Ausfuhren in kritische Länder müssen Embargos im Blick behalten werden. Ausfuhren von (möglicherweise) kritischen Gütern wie Dual-Use-Gütern oder mit einem kritischen Endverwendungszweck unterliegen Genehmigungspflichten.
Seminarziel:   Unser dreitägiger Intensivkurs thematisiert neben den rechtlichen Grundlagen der Exportkontrolle ausführlich die Organisation in der betrieblichen Praxis. Anhand vieler Fallbeispiele werden die Vorgaben illustriert und erarbeitet. Das amerikanische Exportkontrollrecht, das für sich weltweite Geltung beansprucht, wird ebenso behandelt wie Fragen zur Haftung und Möglichkeiten zur "Enthaftung" - damit Ihnen empfindliche Strafen gegen Einzelpersonen als auch das Unternehmen erspart bleiben.
Inhalt: 1. Tag: Außenwirtschaftsrecht und Exportkontrolle

• Systematik der Exportkontrolle im Kontext des deutschen und europäischen Außenwirtschaftsrecht
• Prüfung auf kritische Personen (Stichwort: Sanktionslisten Screening)
• Prüfung auf kritische Länder (Stichwort: aktuelle Embargos)
• Prüfung auf kritische Güter (Stichwort: Genehmigungspflichten)
• Prüfung auf kritische Endverwendungen (Stichwort: Dual-Use)
• Strafbarkeit und Haftung in der Exportkontrolle

2. Tag: Klassifizieren nach dem europäischen und US-amerikanischen Exportkontrollrecht

• Spezialfälle und Fallstricke in der Exportkontrolle
• Klassifizierung nach den Dual-Use-Güterlisten und der Ausfuhrliste mit Hilfe des Umschlüsselungsverzeichnisses
• Systematik der US-(Re-)Exportkontrolle
• Commerce Control List (CCL) und Export Control Classification Number (ECCN)
• Genehmigungspflichten nach US-EAR
• Licence Exceptions und
• US-Black Lists

3. Tag: Exportkontrolle in der betrieblichen Praxis

• Organisation der Exportkontrolle im Unternehmen
• Genehmigungspflichten bei gelisteten und nichtgelisteten Gütern in der Praxis
• Reporting – wem wird in welchen Abständen berichtet? Für welchen Empfänger sind welche Informationen relevant
• Ziel des Berichtes –Welche Aussage steht im Mittelpunkt des Reports?
• Risiken & Verstöße in Zoll & Exportkontrolle durch Berichte eskalieren
• Entwicklung aussagekräftiger Kennzahlen im Bereich Zoll & Exportkontrolle
• Visuelle Darstellung in Berichten „Bilder sagen mehr als Worte“


Änderungen vorbehalten
Zielgruppe:   Exportkontrolle ist Chefsache - daher richtet sich das Seminar sowohl an Geschäftsführer als auch an Exportkontrollbeauftragte und alle, die in Ihrem Alltag damit regelmäßig in Berührung kommen.
Termin:
02. - 04.12.2019

Zeit: 09:30 - 17:00 Uhr
Ort: IHK Region Stuttgart
Jägerstraße 30
70174 Stuttgart
Referent: Dr. Ulrike Jasper ist promovierte Juristin und fachlich verantwortlich für Exportkontrollthemen und deren Umsetzung in den Compliance-Lösungen der AEB SE.
Rechtsanwalt Prof. Dr. Philip Haellmigk ist Inhaber und Leiter einer national und international tätigen Kanzlei mit Spezialisierung auf die Bereiche Außenhandel, Exportkontrolle, Compliance
Janine Lampprecht ist Geschäftsführerin der Außenwirtschaftsberatung Grenzlotsen GmbH und berät Unternehmen v.a. in Zoll- und Exportkontrollrelevanten Themen.
Kosten: 1.170,00 Euro zzgl. MwSt.
Anmeldeschluss:  06.11.2019


Kontakt
Name: Faye Schikofsky
Telefon: 0711/2005-1364
E-Mail: faye.schikofsky@ihk-exportakademie.de
Name: Marlene Schuppel
Telefon: 0711/2005-1396
E-Mail: marlene.schuppel@ihk-exportakademie.de
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